Liebe Freundinnen & Freude des Mineralogischen Museums,

 

diesmal eine Nachricht, über die wir uns sehr freuen:

 

Im Januar berichtete die Universität Bonn in einem Podcast von einem besonderen Kieselstein aus Bergkristall, mit dem ich bald in die USA reisen wollte. Ziel war eine Ausstellung auf der größten Mineralienmesse der Welt, die amerikanische „Tucson Gem and Mineral Show“. Nun hat das Museumsteam großen Grund zur Freude: Der Ausstellungsbeitrag, in dem der Bergkristall neben anderen Exponaten eine Rolle spielte, gewann die Auszeichnung für den lehrreichsten Beitrag einer Institution ("Best educational display").

 

Tuscon, eine Stadt in der Größenordnung von Dresden im US-Bundesstatt Arizona, richtet  jährlich die größte Mineralienmesse der Welt aus. Für die Dauer von gut drei Wochen erstreckt sich die Messe über das gesamte Stadtgebiet und findet in Hotels, Hallen und Zelten statt. Für viele Besucher ist die sogenannte „Main Show" im „Convention Center“ während der letzten Woche ein besonderes Highlight. Dies ist der Ort, an dem Ausstellungsbeiträge neben dem Angebot von Händlern einen wichtigen Schwerpunkt bilden. Hierbei beteiligen sich zahlreiche Mineralogische und Naturhistorische Museen sowie private Sammler. Seit über 10 Jahren wird das Mineralogische Museum jährlich eingeladen, einen Ausstellungsbeitrag zu präsentieren. Diesmal wurden Beiträge zum Thema „60 Years of Diamonds, Gems, Silver and Gold” gesucht. Wenn auch nur als recht bescheidener „Edelstein“, so war der Kieselstein aus Bergkristall ein Exponat unter mehr illustren Objekten zum Thema „Gold- und Edelsteinschätze aus dem Rhein“. Nun ist wieder neben allen anderen Ausstellungsstücken im Mineralogischen Museum im Poppelsdorfer Schloss zu besichtigen.

Mit freundlichen Wochenendgrüßen,

Renate Schumacher

 
Aufbau

( Beim Aufbau, Foto P. Modreski)

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