Bücher richtig lesen, um so viel wie möglich zu behalten

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Ich lese für mein Leben gerne doch ein Problem bei der Vielzahl an Büchern, die mittlerweile meinen Schrank belagern, bleibt: wie kann ich sicherstellen, dass ich die wichtigsten Ideen und Punkte eines Buches behalte?

Mittlerweile habe ich für mich einige Taktiken und Strategien entwickelt, die genau das gewährleisten sollen.

Im Folgenden werde ich diese vorstellen und kurz beschreiben.

  1. Lies hervorragende Bücher zwei Mal

Wenn du Bücher entdeckst, die dich zu hohem Maße überzeugen, lies sie zwei mal. Nicht nur ist dies eine exzellente Art und Weise, seine Zeit zu verbringen anstatt stumpf in die Röhre zu schauen, sondern es festigen sich auch die Kernpunkte eines Buches.

Kommt dazu ein gewisser Abstand zwischen zwei “Durchgängen” wirst du feststellen, dass du das gleiche Buch plötzlich mit ganz anderen Augen betrachtest. Du wirst die gleichen Sätze lesen aber dennoch werden dir verschiedene Gedanken im Sinn bleiben, denn die eigenen Erfahrungen sowie Weltanschauungen ändern sich mit der Zeit und nehmen so Einfluss auf unser Verständnis.

Eines dieser hervorragenden Bücher ist meiner Meinung nach “Thinking, Fast and Slow” von Daniel Kahnemann. In diesem Buch geht es um die Mechanismen hinter menschlichen Entscheidungen, und wie derartige Entscheidungen keineswegs als wohlüberlegt und rational, sondern oft auch als willkürlich und irrational betrachtet werden können (und sollten).

2. Brich mehr Bücher ab!

Dieser zweite Tipp mag für viele Menschen sehr abstrus und befremdlich wirken. Warum sollte ich mehr Bücher abbrechen zu lesen, um mehr aus Bücher zu ziehen?

Der Grund hierfür ist recht simpel: der Unterschied zwischen einem großartigen Buch und einem eher durchschnittlichen Buch offenbart sich dir recht schnell. Mangelhafte Rechtschreibung oder Ideen, die du mit deinem Grundwissen ohnehin bereits erfasst hast, sind es nicht wert, mehr Zeit als nötig aufzuwenden.

Stattdessen sollten wir die begrenzte Zeit, die wir in unserem Leben zur Verfügung haben, so nutzen, dass wir einen maximalen Nutzen aus den Dingen, die wir lesen, herausziehen können.

3. Suche dir Bücher, deren Ideen du umgehend umsetzen kannst

Eine der besten Formen des Lernens ist die Anwendung. Daher suche dir Bücher, dessen Ideen du im Handumdrehen umsetzen und in deinen Lebensalltag einfügen kannst.

Durch ein Auseinandersetzen mit den jeweiligen Themen ist sichergestellt, dass im Gehirn tiefere Verknüpfungen hergestellt werden können und das Gelesene besser gespeichert werden kann.

Ein Beispiel eines solchen Buches ist meiner Meinung nach Atomic Habits von James Clear – die im Buch vorgestellten Strategien sind definitiv sehr anschaulich beschrieben, sodass Leser direkt von diesen Gebrauch machen können, um ihr derzeitiges Leben in ihrem Sinne zu lenken und zu verändern.

Ich hoffe, diese 3 kurzen Tipps konnten euch dabei helfen, beim nächsten Buch eine andere Herangehensweise auszuprobieren, sodass ihr das bestmögliche aus der Zeit des Lesens herausziehen könnt. Natürlich gibt es bei dieser Thematik auch andere Meinungen und Stimmen – daher zögert nicht, mir diese per E-Mail oder unten in den Kommentaren mitzuteilen.

Bis bald, euer Peter!

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